Trio Macchiato

In und um das Mare Mediterraneum

Trio Macchiato, das ist mittlerweile national wie international ein Synonym für mit Rasanz, Energie und Poesie gespielte Musik vom und ums Mittelmeer.

2006, zwei Jahre nach ersten Auftritten in der norddeutschen Region, entstand bei einer Konzertreise im Mittelmeer das Konzept eines Programms mit Musik aus Kaffeehäusern der bereisten Regionen. 2007 erschien das Debütalbum „Café Méditerraneo“ bei Herzog Records, das sogleich für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Der Nachfolger „Orientexpress“ fährt seit 2010 musikalisch auf den Spuren des berühmten Orientexpress von Paris nach Istanbul.

International besetzt, gewinnt Trio Macchiato eine immer größere Fangemeinde und spielt heute auf nationalen und internationalen Bühnen, u.a. in Schweden und Tschechien, renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfest, dem MDR Musiksommer, dem Niedersächsischen Musikfest, dem Festival Mitte Europas usf.

Von Beginn an stand ein eigener und vielfältiger kultureller und stilistischer Mix im Fokus. Musikalische Traditionen wie populäre Einflüsse von Spanien bis zum Schwarzen Meer präsentieren die drei Musiker ihrem Publikum dabei abwechslungsreich auf vielerlei Instrumenten und in einer charmanten Moderation.

 
Jana Mishenina
(Violine, Mandoline, Gitarre, Gesang, Perkussion):

Die Tatarin studierte an der Gnessin-Akademie ihrer Geburtsstadt Moskau sowie an der Sweelinck Musikhochschule Amsterdam. Sie war Mitglied von u.a. der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Concerto Grosso Frankfurt und der Philharmonie der Nationen. Mit u.a. dem georgischen Komponisten David Malazonia verfolgt sie seither einen persönlichen Weg zwischen Zigeunerfolklore, italienischen canzone, Tango argentino und slawischen Einflüssen.

Jakob Neubauer
(Akkordeon, Bandoneon, Klavier, Vibrandoneon, Concertina, Glockenspiel, Perkussion, Vocal):

Der Gewinner des Großen Russischen Akkordeonwettbewerbes studierte an der Musikhochschule seiner Geburtstadt St. Petersburg. Nach seiner Übersiedlung in den Westen spielte er an Theatern in London, Paris und Berlin, bevor er in Hamburg heimisch wurde und seither am Schauspielhaus, an der Staatsoper oder beim Philharmonischen Staatsorchester tätig ist.

Henry Altmann
(Bass, Melodica, Sousaphon, Glockenspiel, Perkussion, Jodel, Vocal):

Der Nachfahr französischer Zigeuner studierte in Hamburg und New York, lebte in Paris und Dresden, wo er u.a. für das Staatstheater TJG und Festspielhaus Hellerau schrieb und spielte. Neben Kompositionen für Film und Theater stehen solche für die NDR Bigband, ein Streichquintett oder die musikalische Leitung bei Herman & Tietjen. Alphabet City erhielt 1997 einen Förderpreis des Freistaates Sachsen, Schubert-Echo in Hellerau 1998 den 1. Trude-Unruh-Preis.