The Oh!chestra "Vierhändig" ab heute im Handel

3. Februar 2017 - 12:27 -- Oliver
Vierhändig

Ab heute 3.2. im Plattenladen Eures Vertrauens: The Oh!chestra "Vierhändig"

Pianist Florian Wäldele und sein autodidaktischer Namensvetter Florian Dreßler am Schlagwerk schaffen etwas Außergewöhnliches, wenn nicht gar Epochales: Ein kammermusikalisches Ensemble, das klassischer Musik auf analogen Instrumenten über den Umweg elektronischer Reorganisation zurück in die Zukunft verhilft. Anders ausgedrückt: Aus Band wird Kapelle wird Band, aus Club wird Konzertsaal wird Club, aus Disco wird Festspiel wird Disco. www.theohchestra.de

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TheOh!chestraUnsere Studioproduktionen und Kompositionen sind oft wesentlich umfangreicher instrumentiert als vier Hände und Füße in der Lage sind“, schildern die beiden Enddreißiger den Wunsch zur Ausdehnung ihrer Möglichkeiten und gingen dafür im Herbst 2014 zwar keinen radikal anderen, aber radikal breiteren Weg. Er nennt sich Oh!chestra und erschafft etwas Außergewöhnliches, wenn nicht gar Epochales: Ein kammermusikalisches Ensemble, das klassischer Musik auf analogen Instrumenten über den Umweg elektronischer Reorganisation zurück in die Zukunft verhilft. Anders ausgedrückt: Aus Band wird Kapelle wird Band, aus Club wird Konzertsaal wird Club, aus Disco wird Festspiel wird Disco, aus OhOhOhs wird Oh!chestra und daraus wieder die Band mit dem Anspruch, Bühnen mit dem Repertoire der alten Meister hypermodern zu rocken.

Dabei ist es vor allem Florian Dreßler, der Florian Wäldeles Tasten aus dem musikalischen Brauchtum in düsteren Moll-Tönen herausholt und für jüngere Generationen anschlussfähig macht. Wann immer das Klavier zu sehr ins gesittete Ambiente für ältere Menschen in Abendgarderobe abzugleiten scheint, holen Percussion und Effektgeräte gewissermaßen den Kapuzenpulli raus und machen aus dem altbewährten Ansatz nicht grad Pop, aber doch popaffines Klangtheater für musikalische Ästheten mit Partybedürfnis. Live verabreicht ist das bereits ein Erlebnis, dem man keine bestuhlten Säle wünscht; dass es auch als Konserve – aufgenommen im jazzerfahrenen Frankfurter Art-of-June-Studio (Aufnahmeleitung: Heinz Hess) – funktioniert, belegt das Debütalbum des vielleicht kleinsten Orchesters der Welt mit derart großem Klangvolumen.


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