Any Place I Hang My Hat Is Home

Release

Any Place I Hang My Hat Is Home

Label: 
Herzog Records
Vertrieb: 
Soulfood/Believe
Kat.Nr: 
901041 HER
Promotion: 

Radio Promotion, Print Promotion, TV Promotion, Online Promotion

Booking: 

Rüdiger Herzog - Herzog Booking

VÖ: 
23.05.2014
- Any Place I Hang My Hat Is Home

Jeff Cascaro und die hr-Bigband. Dieses Treffen der Spitzenklasse gilt einem der bedeutendsten Komponisten des Great American Songbook: Harold Arlen (1905-1986). Er schrieb Klassiker wie „Over The Rainbow", „Stormy Weather", „It's Only A Papermoon", „Let's Fall In Love" oder "One For My Baby", zu denen Größen wie Johnny Mercer, Truman Capote, E.Y. Harburg und Ted Koehler die Texte beisteuerten. Ella Fitzgerald, Nat ‚King' Cole, Frank Sinatra, Billie Holiday, Judy Garland und viele andere Stars sangen einzigartige Interpretationen. Bis heute inspirieren Arlens Kompositionen Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen. Besonders Jazzmusiker spricht die subtile Verknüpfung von Blues und amerikanischem Folk immer wieder an. 

„Mich begeistern seine ungewöhnlichen und charaktervollen Melodiebögen", bekennt Jeff Cascaro und erklärt, warum er ihm sein aktuelles Album „Any Place I Hang My Hat Is Home" widmet: „Was ich an Arlen´s Songs so liebe, ist, dass mir ständig der Blues über den Weg läuft." Der Blues und der liturgische Gesang schwarzer Gemeinden faszinierten Harold Arlen schon früh. Der Sohn eines jüdischen Kantors, in dessen Chor er als Kind seine Stimme schulte, begeisterte sich zeitig für Jazz. Zu Beginn seiner Komponistenlaufbahn schrieb er eine Reihe Revuen u.a. für den Cotton Club, was ihn eng mit den Gesangsstilen schwarzer Sänger vertraut machte, die er zunehmend in seine Kompositionen einbaute. Zu seinen Freunden zählten Musiker wie Cab Calloway und Ethel Waters. Lena Horne nannte Harold Arlen „the blackest white man she had ever met".

Jeff Cascaro wiederum gilt spätestens seit seinem Debüt "Soul Of A Singer" (2006) als herausragende Stimme im Schnittbereich von Soul, R&B und Jazz. Dem gebürtigen Bochumer, der an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Jazzgesang lehrt, ist der einem Harold Arlen Song entliehene Albumtitel „Any Place I Hang My Hat Is Home" Motto und Herausforderung zugleich. Fühlt er sich doch in jedem der genannten Stile zu Hause. Nur so war es möglich, eine aufwendige Produktion wie diese mit großer und kleiner Besetzung der hr-Bigband in kürzester Zeit zu bewerkstelligen. Im Juni 2008 sowie März 2012 ging im Hörfunkstudio II des Hessischen Rundfunks alles eigentlich sehr schnell. Nach der ersten Session jedoch zwang Jeff Cascaro eine Erkältung zur Pause, dann kam sein Album „The Other Man" (2012) dazwischen. „Nun ist die richtige Zeit für einen kleinen Schnitt. Wir hatten für die Aufnahmen nur zwei Tage Zeit. Ich musste also das Material sehr gut kennen und empfinden. Natürlich gibt es Referenzen, wie man mit diesen Songs umgeht. Die kann man nicht gänzlich ignorieren, auch wenn man bereits seine eigene Sprache gefunden haben mag", erklärt Jeff Cascaro seine Annäherung an Arlens umfangreichen Songkatalog und die beeindruckende Zahl herausragender Interpretationen. „Ich versuche die Songs zu verinnerlichen, erst dann kann ich mich frei und interpretatorisch bewegen. Die ganze Arbeit im Schnittfeld von Arrangement und Song ist ein ganz intuitives sich anziehen lassen."

Arrangiert hat Jörg Achim Keller, den Jeff Cascaro schon seit vielen Jahren kennt und schätzt. „Ein Arrangeur der internationalen Extraklasse". Mit Olaf Stötzler sowie Toningenieur Axel Gutzler ergab sich für Jeff Cascaro als Executive Producer das ideale Team. „Axel hat sich super vorbereitet und einen fantastischen Job gemacht. Olaf Stötzler ist als Manager der Band ein wunderbarer Partner und führt die Band auch immer wieder in andere Gefilde, was dem Ansehen des Orchesters sehr gut tut." Bewusst agiert die hr-Bigband beim Album „Any Place I Hang My Hat Is Home" in großer und kleiner Besetzung. „Das ist den Klangvorstellungen geschuldet. Manche Stücke klingen einfach besser in diesem Westcoaststil, der von Marty Paich und seiner Small Bigband in den fünfziger Jahren geprägt wurde." Deutlich wird dies bei Stücken wie „Sleepin Bee" und „My Shining Hour". Der vollbesetzte Klangkörper der Bigband wiederum erreicht echtes Breitwandformat bei „Let's Fall In Love", „I've Got The World On A String" und „Over The Rainbow". „Two Ladies In De Shade Of De Banana Tree" beschließt das Album sogar rein instrumental. Und immer wieder glänzen die hr-Bigband Solisten wie Tony Lakatos, Axel Schlosser, Heinz-Dieter Sauerborn, Martin Auer, Hubert Nuss oder Günter Bollmann.

Jeff Cascaro hat über die Jahre im In- und Ausland schon mit zahlreichen renommierten Radiobands gearbeitet. Für ihn sind dies immer wieder herausragende Begegnungen: „die hr-Bigband hat ein untrügliches Verständnis für Swing und Blues. Ich denke wir haben eine wunderbare Chemie miteinander gefunden!" 

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