Ladies and Gentlemen

Release

Ladies and Gentlemen

Label: 
Herzog Records
Vertrieb: 
Edel Kultur / finetunes
Kat.Nr: 
901038
Promotion: 

TV Promotion, Print Promotion, Online Promotion, Tour Promotion

(Radio Promotion: Merret Levermann)

VÖ: 
01.11.2013
- Ladies and Gentlemen

Das Pasadena Roof Orchestra (PRO), auf dessen Musiker Weltstars wie Robbie Williams oder auch Bryan Ferry zurückgegriffen haben, ist so etwas wie das Original dieses Revivals. Ein Swing-Orchester als perfekte Entertainment- und Dance-Party-Maschine. Formvollendetes 20er-Jahre-Feeling, handwerklich brillant dargeboten, aufwühlend und von einem unvergleichlich stilvollen musikalischen Witz. 

Das Ensemble existiert inzwischen rund drei Mal so lang wie die Swing-Ära selbst, nämlich fast 45 Jahre. Gegründet wurde die Band 1969, als man noch hoffte, die Mondlandung möge gelingen, und man zum Telefonieren in die Telefonzelle an der Straßenecke ging. Ein Dachbodenfund bescherte dem Swing-Enthusiasten und späteren Gründer des PRO, John Arthy, über 1.000 Tanzarrangements aus den 20er und 30er Jahren: das Kapital des Ensembles. Über die folgenden Jahrzehnte erarbeitete sich das PRO den Ruf, den Swing faszinierend authentisch in die Gegenwart getragen, um nicht zu sagen: gerettet zu haben. Wenn also jemand mit Fug und Recht von sich behaupten darf, Swing nicht nur zu spielen, sondern zu sein, dann dieses 11-köpfige Ensemble um den heutigen Bandleader und samtweichen Meister-Crooner Duncan Galloway.

Mit dem neuen Album „Ladies and Gentlemen" schließt sich übrigens ein Kreis. Es wurde nämlich in den Hamburger GAGA Studios aufgenommen, und damit an genau jenem Ort, an dem bereits das großartige 1977er Album mit dem programmatischen Titel „The Show must go on" eingespielt worden war. Und doch wird hier kein Erbe verwaltet, sondern lustvoll Zeitlosigkeit aufgeführt. Das gilt nicht nur für das Repertoire, in dem mit Irvin Berlins „Puttin' on the Ritz", Cole Porters „Let's do it" oder Ray Nobles „Cherokee" Evergreens des eleganten Cinemascope-Sounds gelistet sind. Tatsächlich ist es die musikalische Qualität selbst, die hier zeitlos ist: „Das Großartige an der Musik der 20er und 30er Jahre ist, dass sie zum Teil sehr komplex ist, man achte nur mal auf das Arrangement von „White Jazz", und trotzdem immer so leicht wirkt", erzählt Duncan Galloway.

Pressebilder: