Little Planets

Release

Little Planets

Label: 
Herzog Records
Vertrieb: 
edel Kultur / finetunes
Kat.Nr: 
901047 HER
VÖ: 
01.05.2015
- Little Planets

Längst ist der Name Daniel Stelter in der deutschen Jazz-Szene ein Begriff. Mit Ulf Kleiner (piano), Tommy Baldu (drums) und Michael Paucker (bass) bildet der Gitarrist seit 2008 ein Quartett, das seinen persönlichen musikalischen Stil prägt und weiterentwickelt. Mit "Little Planets" lanciert das Quartett um den Ingelheimer Jazz-Gitarristen und Komponisten sein drittes Album. Stelters unaufgeregter, klarer Stil findet darin seine Fortsetzung. Zwölf Eigenkompositionen aus der Feder von Stelter und Kleiner bilden auf dieser Platte das Gerüst, in das jeder der Musiker eigene Facetten miteinbringen kann.
Musikalisch bewegt sich "Little Planets" zwischen jazzigen und bluesigen, akustischen, aber auch rockigen und Indie-haften Tönen – ein Album, das voller Gegensätze scheint und dennoch nie den typischen Quartettsound verlässt. Vielmehr lotet es die verschiedenen Stilrichtungen aus und dehnt damit das "kleine Klanguniversum" aus. Neben sieben instrumentalen Stücken gibt es auf "Little Planets" fünf Songs, die das Quartett um eine vokale Dimension erweitern.

"Little Planets" behält, wie schon die Vorgänger "Homebrew Songs" (2009) und "Krikelkrakel" (2012), das Prinzip einfacher Songstrukturen und eingängiger Melodien bei, sucht aber immer wieder Inspiration bei anderen Genres. Die luftigen Grooves von Tommy Baldu und Michael Paucker ergeben im Zusammenspiel mit der Virtuosität von Stelters authentischer Gitarre und Ulf Kleiners charakteristischem Spiel auf Rhodes und Klavier den typischen Daniel-Stelter-Quartett-Sound. 

Entstanden ist mit "Little Planets" ein klangliches Werk, das reifer und vielleicht auch ein Stück weit leichter und lebhafter klingt als seine Vorgänger. Es verleiht Stelters prägnantem Gitarrensound eine eigene Stimme. Ohnehin lässt sich Stelters Gitarre nur schwer in eine stilistische Schublade packen. Von vielen Seiten inspiriert, erhält sie in der Fusion mit dem Quartett ein eigenes Gesicht und damit auch ihren unverkennbaren Stil und Klang. 

"Jedes Stück bildet eine eigene Klangwelt, einen Planeten. Nun gibt es zwölf 'Little Planets'", erklärt Stelter die Idee hinter dem Namen. Eigentlich beschreibt "Little Planets" eine Fotografie-Technik, bei der durch 360-Grad-Aufnahmen eine neue Perspektive von Altbekanntem entsteht. Stelter sieht die neue CD ganz ähnlich: "Jeder sitzt auf seinem eigenen kleinen musikalischen Planeten und erst das Quartett fügt es zu seinem musikalischen Kosmos zusammen."

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