Ode

Release

Ode

Label: 
Herzog Records
Vertrieb: 
Edel/finetunes
Kat.Nr: 
901025 HER
Promotion: 

TV, Print, Radio, Online

Booking: 

Susanne Kolleck: www.susannekolleck.org

VÖ: 
27.01.2012
- Ode

Mit den elf Stücken ihres Albums „Ode" geleiten Viaggio in ein Reich der Zwischentöne: Anklänge an eine mysteriöse arabische Vergangenheit, an Tanzschritte in Buenos Aires, an nördlichen Folk und französisches Savoir Vivre, an sonnendurchflutete Mittelmeerküsten und hitzige Slibowitz-Gelage bemerkt der Hörer, ohne dass eine Farbe eindeutig dominierte. Man vertäut mal hier mal da, schreibt bemerkenswerte Einträge ins Logbuch, sticht aber sogleich schon wieder in See für neue Abenteuer: Im Auftakt „Galliano“ erwächst aus versonnenen Phrasen eine übermütige, fast sangliche Hommage an den großen franko-italienischen
Harmonikameister. Verschlungene Arabesken auf dem Akkordeon, ein schleichender Bass und feingliedrige orientalische Percussion formen „Les Histoires“, in dem die Klarinette zu einem zunächst geheimnisvollen, dann sehr expressiven Ausflug ausbricht. Im „Balkan Boogie“ heizt die Combo wippend und mit launigen
Rhythmuswechseln durch eine verzwickte Melodieführung, bevor sie mit lyrischer Weite in „Mezzo“ und „Blanche Fleur“ eine spielerisch umherschweifende,
mediterrane Melancholie kreiert.

Ein Schaukasten für das großartige Zusammenspiel der vier Musiker ist „Pimienta Verde“: Feurig treibend, mit anrollenden Schüben baut sich hier eine wahrhaft gepfefferte Dramaturgie auf. Ein musetteartiges Zwischenspiel mit keltischen Anklängen ist im „Trip To Skye“ versteckt, in folkjazziger Laune dialogisieren die Musiker in dem sehr atmosphärischen „Drop Out“ mit seinem afrikanisch anmutenden Ostinato. Am erstaunlichsten vielleicht aber das eigenwillige „Churros“: Aus einem kreisenden Motiv steigern sich Akkordeon und Klarinette über pumpendem, funkigem Bass und fingerfertiger, erfindungsreicher Percussionarbeit zu wirbelnden, fast freejazzigen Funkenflügen.

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