Watercoloured Borderlines

Release

Watercoloured Borderlines

Label: 
Herzog Records
Vertrieb: 
edel / finetunes
Kat.Nr: 
901050 HER
Promotion: 

TV, Print: Herzog Promotion

Radio: Merret Levermann

Booking: 

Herzog Booking

VÖ: 
21.08.2015
- Watercoloured Borderlines

Mit „Watercoloured Borderlines“ legt Miu ihre Debütplatte vor. Eine Sammlung von wohl ausbalancierten Stücken. Seelenvolle Stücke, in denen richtig viel los ist. Die aber genau deshalb in sich ruhen, weil nichts fehlt.

„Manche Ideen für Lieder entstehen, wenn ich am Klavier rumtüdele und einer hübschen Melodie nachspüre, andere, wenn Arne, unser Gitarrist, mir Riffs oder Akkordfolgen schickt.“ Diese Ideen werden dann ins Feuer der Band-Probe geschickt. Liebevoll wird dann aus dem, was mit Mius Stimme und einem Harmonieinstrument schon prächtig funktioniert ein großes Arrangement mit allem Zipp und Zapp geschrieben. Mit viel Zeit und Energie; denn solch Arrangement entsteht nicht mal eben im Vorbeigehen. „Doch sind wir keine solchen Frickler und Tüftler, die ein Stück zu Tode denken“, erzählt Miu, „es muss atmen können und viel Luft haben. Gerade dann, wenn sich darin ordentlich was abspielt.“ Und was sich da abspielt! Die Lieder haben Breitwandformat. Ist es Pop? Oder Jazz? Oder etwas ganz anderes? Egal – Miu geht es um Musik. Pure Musik, die Genregrenzen nicht kennt, weil Miu sie nicht braucht. „So arbeiteten wir beispielsweise an einem Soulstück und dann war da plötzlich ein Discobeat drin. Auf den ersten Blick nicht passend. Auf den zweiten absolut cool“, gibt sie zu Protokoll, „nenn’ es gewagte Musik oder lieber Soul-Pop mit links und rechts weggucken.“ Diese Wegguckblicke schweifen in die Notenwelten von Alicia Keys, Norah Jones. Von Lauryn Hill, Adele, Ella Fitzgerald bis zu Amy Winehouse. Mius mitreißender Gesang atmet die Kraft und die Wärme der Timbres dieser großen Frauen. Dass Mius Stimme so warm, erdig und echt klingt, ist auch ein Verdienst des Produzenten Dennis Rux (ehemals Musiker bei Trashmonkeys oder Rhonda) und den Möglichkeiten in seinem Yeah! Yeah! Yeah!-Analogstudio.

Mit „Watercoloured Borderlines“ haben Miu und ihre Band ein Album vorgelegt, das vor unverwechselbarem Charme geradezu strotzt. Das ehrlich und echt ist, das Kante und Persönlichkeit hat. Was kann sich der geneigte Hörer mehr wünschen?

 

(Franz X.A. Zipperer)

Pressebilder: