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Künstler A-Z

Was kann ein Label mehr leisten, als aufregende Musik anzubieten?

 
Live A-Z

Jeff Cascaro

16.08.2010 Jazz Open
- im TV: SWR
20.11.2010 Augsburg
- Parktheater Göggingen

Jessica Gall

11.08.2010 Krakau (PL)
- CracJazz Festival
15.09.2010 Darmstadt
- Centralstation
16.09.2010 Stuttgart
- Bix
18.09.2010 Köln
- Studio 672
19.09.2010 Frankfurt a. Main
- Jazzkeller
21.09.2010 Heidelberg
- Karlstorbahnhof
22.09.2010 Kaiserslautern
- Kammgarn
23.09.2010 München
- Unterfahrt
24.09.2010 Erlangen
- E-Werk
28.09.2010 Hamburg
- Fabrik
29.09. bis 1.10.2010 Berlin
- A-trane
05.10.2010 Kassel
- Theaterstübchen
06.10.2010 Hannover
- Pavillon
07.10.2010 Magdeburg
- Moritzhof
08.10.2010 Münster
- Hot Jazz Club
09.10.2010 Heilbronn
- Cave
10.10.2010 Karlsruhe
- Tempel
04.11.2010 Hamburg
- Musik in den Häusern der Stadt
07.11.2010 Leverkusen
- Festival Forum
17.12.2010 Rostock
- Jazz Club Rostock
26.02.2011 Lüdenscheid
- Kulturhaus
18.03.2011 Düsseldorf
- Kulturstiftung Stadtsparkasse

Nighthawks

17.09.2010 Bocholt - Alte Molkerei
18.09.2010 Mainz - Klein-Winternheim
09.10.2010 Dinslaken

Daniel Stelter

18.09.2010 Mainz - Klein-Winternheim
08.10.2010 Bad Kreuznach - Kurhauskeller

Sebastian Studnitzky Trio

11.08.2010 Kassel - Kulturzelt
Doppelkonzert mit
PORTICO QUARTET
12.08.2010 Krakau (PL)
- CracJazz Festival
24.09.2010 Freiburg
- Between The Beats
09.10.2010 Bühl
- Jazzfestival
10.10.2010 Braunschweig
- Buchhandlung Graff
03.12.2010 Dresden
- Neue Tonne
07.12.2010 Kiel
- Kulturforum

Triband

08.10.2010 Bühl
- Jazzfestival

Trio Macchiato

06.08.2010 Bietigheim
- Artrium der Schule im Bruch
22.09.2010 Bobingen

 

Trio Macchiato

Alben: Orient Express | Café Méditerraneo

Trio Macchiato - Cafe Mediteranneo




Trio Macchiato
Orient Express

VÖ: 09.07.2010
Vertrieb: edel kultur
Kat.Nr. 4260109010188


Von Paris nach Konstantinopel: Der Orient-Express

Als Georges Nagelmacker am 5. Juni 1883 in Paris seinen ersten Luxuspersonenzug ins rumänische Giurgiu schickt, ahnt er nicht, dass er damit einen Mythos kreiert. Als Orientexpress verbindet sein Zug ab 1889 einmal pro Woche Paris und Konstantinopel, durchstreift in 67½ Stunden fast ganz Europa. Er verbindet nicht nur Orient und Okzident, sondern verknüpft auch dazwischen liegende Metropolen wie Wien, Budapest, Mailand, Belgrad oder Bukarest zu einer Perlenschnur der Kultur.


Zahlreiche Geschichten ranken sich um den Orientexpress: 1929 wird er für fünf Tage eingeschneit, 1931 von ungarischen Terroristen angegriffen, 1950 darin ein US-Militärattaché von rumänischen Agenten überfallen, Vorbild für den James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“, die Romanciers Agatha Christie („Mord im Orientexpress“) und Graham Greene („Stambul Express“). Diese und andere Ereignisse im und um den Zug herum lässt das Trio Macchiato auf einer berührenden musikalischen Reise in raffinierten Arrangements lebendig werden.

Das Trio Macchiato, 2007 mit einer einfallsreichen Hommage an die Kaffeehäuser des Mittelmeeres bekannt geworden und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert, besteigt mit seiner zweiten CD den Orientexpress. Man fährt mit Musette und Tango durch Frankreich, überquert mit Alphorn, Jodeldihö und einer waghalsigen Version des Italo-Klassikers "Due soldi" die Alpen, wird vom melancholischen „Wiener Leid/ Lied“ gerührt und von James Bonds „Liebesgrüßen aus Moskau“ geschüttelt, durchstreift mit Roma, Juden und Thrakern den Balkan bevor man schließlich mit dem alten Schlager „Istanbul“ und der„Roten von Stambul“ in Konstantinopel anlangt.

Das Trio mit dem heißen Herzen mit Sitz im kühlen Hamburg versteht es das Komplizierte einfach und das Einfache gehaltvoll zu machen. Die Herkunft der Bandmitglieder und ihre vielfältigen musikalischen Interessen (Klassik, Jazz, Tango, canzone, arabische, Film- und Zigeunermusik u.a.m.) garantieren einen aufregenden Mix, ganz dem Bandnamen (it.: aufgeschäumt, bunt gesprenkelt) verpflichtet, ein Funken sprühendes Vergnügen für Herz und Hirn.


2006 entsteht anlässlich zweier Auftritte auf einer Kreuzfahrt von Istanbul nach Cannes ein eigenes Konzertprogramm ausschließlich über den Mittelmeerraum. 2007 erscheint das Debütalbum Café Méditerraneo bei Herzog Records. Auf Tourneen mit Auftritten in u.a. Berlin, Prag, Frankfurt und Köln und einer Filmmusik (Von der Antike zur Moderne… in einem Atemzug: Paula Modersohn-Becker) folgen Einladungen zum Beethoven- und zum Rheingaufest, zum Festival Mitte Europas, MDR Musiksommer, Musikfestival Syke, Kulturaustausch Prag u.a.m

Das Trio Macchiato JANA MISHENINA (Violine, Gesang, Gitarre, Mandoline): Die Tatarin studierte an der Gnessin-Akademie ihrer Geburtsstadt Moskau sowie an der Sweelinck Musikhochschule Amsterdam. Danach arbeitete sie u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Concerto Grosso Frankfurt oder der Philharmonie der Nationen. Mit u.a. dem georgischen Komponisten David Malazonia verfolgt sie seither einen persönlichen Weg zwischen Zigeunerfolklore, italienischen canzone, Tango argentino und slawischen Einflüssen. Gegenwärtig ist sie in verschiedenen Produktionen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Stadttheater Lübeck zu hören.

JAKOB NEUBAUER (Akkordeon, Bandoneon, Vibrandoneon, Concertina, Perkussion, back vocals): Der Gewinner des Großen Russischen Akkordeonwettbewerbes von 1978 studierte an der Musikhochschule in St. Petersburg. Nach seiner Übersiedlung in den Westen 1989 spielte er an verschiedenen Theatern in London, Paris und Berlin, bevor er 1991 in Hamburg ansässig wurde und seither am Schauspielhaus, an der Staatsoper, im Philharmonischen Staatsorchester, NDR Sinfonieorchester u.a. tätig ist.

HENRY ALTMANN (Bass, Melodica, Susaphon, Glockenspiel, Perkussion, back vocals): Der Nachfahr frz. Zigeuner studierte in Hamburg und New York, lebte in Paris und Dresden. Neben Film- und Theatermusiken (u.a. Staatstheater TJG Dresden und Festspielhaus Hellerau), Kompositionen für die NDR Bigband, ein Streichquintett arbeitete er u.a. mit George Gruntz, Herman & Tietjen (musikal. Ltg.), Peter Brötzmann, Pascal von Wroblewsky oder Ladi Geisler. »Alphabet City« erhielt 1997 einen sächsischen Förderpreis, »Schubert-Echo« 1998 den Trude-Unruh-Preis, von seiner La KaffeehausAvantgarde erschien 2009 bei Rent-a-Dog »Amuse Keule: Zwiefacher-Variationen«. [mehr im Pressematerial]